Der Reis wurde in China illegal angebaut. Er produziert einen Giftstoff, der im Verdacht steht, bei Menschen Allergien auszulösen. Weder die Gefahren für die menschliche Gesundheit noch für die Umwelt wurden umfassend getestet. Greenpeace hat die Verunreinigungen in fünf verschiedenen Marken von insgesamt 29 getesteten Reisprodukten aus China nachgewiesen. In Deutschland ist die Marke “Swallow Sailing” betroffen, die in Asia-Läden verkauft wird.
Bei dem illegalen Gen-Reis handelt es sich um einen so genannten Bt-Reis. Bt-Pflanzen produzieren ein Gift, das auf bestimmte Schädlinge tödlich wirken soll. Das Gift kann aber auch Nützlinge töten und lagert sich zudem im Boden an. Der Gen-Reis aus China enthält eine Variante des Bt-Gifts, das außerdem im Verdacht steht, bei Menschen Allergien auszulösen. Das ist bedenklich, weil Reis gerade in China Grundnahrungsmittel auch für Babys und Kleinkinder ist.
Bereits im April 2005 hatte Greenpeace China nicht zugelassenen Gen-Reis auf Feldern in der chinesischen Provinz Hubei gefunden. Der Reis sollte eigentlich nur zu Versuchszwecken angebaut werden. Doch das genmanipulierte Saatgut wurde auch unerlaubt an Bauern verkauft. Obwohl die chinesischen Behörden einschritten und illegale Felder vernichten ließen, breitete sich der Gen-Reis aus. Greenpeace China fand den Gen-Reis in verschiedenen Reisprodukten, darunter auch Babynahrung in den Städten Peking, Hongkong und Guangzhou.
Im Jahr 2005 importierte Deutschland 1924 Tonnen Reis aus China. Zusätzlich wurden weiterverarbeitete Produkte wie Reisnudeln eingeführt.
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