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Samstag, 22. November 2008

Ratgeber "Essen ohne Gentechnik"



Seit vielen Jahren machen die Mitmacher des EinkaufsNetzes klar: Gentechnik im Supermarkt - ohne uns! Nach der Einführung der strengeren Kennzeichnungsregelung für gentechnisch veränderte Produkte im Jahr 2004 gibt es so gut wie keine markierten Lebensmittel im Supermarktregal.


Doch nach wie vor werden die meisten Tiere, deren Produkte (Milch, Eier, Fleisch) auf unseren Tellern landen, mit Gen-Pflanzen gefüttert. Für Verbraucher unerkannt, denn tierische Lebensmittel müssen nicht gekennzeichnet werden.

Die neue und völlig überarbeitete Auflage des Greenpeace-Ratgebers „Essen ohne Gentechnik“ schafft Abhilfe: Verbraucher können mit der „grünen Liste“ im Ratgeber Produkte wählen, die ohne Gen-Pflanzen im Tierfutter erzeugt wurden. Der Ratgeber erscheint wegen der großen Nachfrage von Verbrauchern in der 10. Auflage. Über zwei Millionen Exemplare wurden bereits verteilt.

Auf der „roten Liste“ des Einkaufsratgebers stehen Unternehmen, die sich besonders hartnäckig weigern, auf Gentechnik zu verzichten. So erwecken Marken wie „Bärenmarke“ der Hochwald-Molkerei oder „Weihenstephan Alpenmilch“ von Müllermilch den Anschein, naturnah zu produzieren. Tatsächlich aber kümmern sie sich nicht darum, dass das eingesetzte Tierfutter gentechnikfrei ist. Im Gegenteil: Sie erlauben ihren Landwirten den Anbau von Gen-Mais und die Verfütterung von Gen-Pflanzen an die Milchkühe.

In über 30 Ländern hat Greenpeace den Ratgeber zu gentechnikfreiem Essen veröffentlicht, unter anderem in Brasilien, Chile, Kanada, Russland, China, Australien, Thailand und Japan.

Hier können sie sich den Ratgeber als PDF (824 KB) herunterladen (Stand September 2008)


 
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