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Samstag, 22. November 2008

Zu große Füße für die Welt



Wir leben auf zu großem Fuß. Denn wir verbrauchen mehr Ressourcen, als die Welt verkraften kann. Doch welche Last kann die Erde tragen? Wie lässt sich bestimmen, ob die Kapazität der Erde ausreicht, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen?


Anfang der 90er Jahre entwickelten die Wissenschaftler Mathis Wackernagel und William Rees den so genannten Ökologischen Fußabdruck. Dieser bestimmt, wie viel Fläche für einen bestimmten Lebensstil benötigt wird. Die Faktoren Wohnen, Ernährung, Mobilität und Konsum beeinflussen die Größe unseres Fußabdrucks.

Vor allem die Menschen in den USA und in Westeuropa leben - wen wunderts? - auf ziemlich großem Fuß. Würden alle Menschen so leben wie der durchschnittliche US-Amerikaner, bräuchten wir nach Berechnungen des WWF fast sechs Planeten - in Deutschland wären es immerhin noch zwei. Da wir die nicht haben, müssen wir uns überlegen, was wir ändern können! Jeder für sich. Denn mit Spaß und Fantasie lässt sich auch im Alltag viel bewegen.

Wenn sie zunächst einmal wissen wollen, wie groß die Fläche ist, die durch Ihren Lebensstil ungefähr verbraucht wird, erhalten Sie im Schnelltest der österreichischen Greenpeace-Seite "Eine für alle" eine erste Abschätzung. Wenn Sie es genauer wissen möchten, können Sie Ihren Fußabdruck auch auf einem der zahlreichen Fußabdrucksrechner ausrechnen, der genauere Angaben abfragt (zum Beispiel bei econautix oder beim Footprint des WWF). Selbst wenn die Ergebnisse immer leicht variieren, erhalten Sie einen Eindruck, ob Sie ein Bigfood sind, oder Nachhaltigkeit Ihren Lebensstil prägt.

In der Diskussion um den Klimawandel tauchen mehr und mehr CO2-Rechner auf. Bei diesen Rechnern erfahren Sie, wie viel C02 durch Ihren Lebenswandel in die Atmosphäre gepustet wird. Die Grundlagen sind ähnlich wie für den ökologischen Fußabdruck. Allerdings werden sie nicht in Relation zur Flächenressource unseres Planeten gebracht. Mit dem Greenpeace-Rechner können Sie genau ersehen, was Ihre Wohnverhältnisse, Ihr Stromverbrauch, Ihre Ernährung und so weiter im Einzelnen für das Klima bedeuten.

Zum Weiterlesen:



 




Keine "Klimaunterschrift" für Vattenfall

Perfider geht es kaum. Mit einer neuen Internetseite ruft Vattenfall umweltbesorgte Verbraucher auf, für den Klimaschutz zu unterschreiben. In Animationen retten diese Unterschriften Gletscher in den Alpen oder auch einen Eisbären vor dem Ertrinken. Deutschlands
klimaschädlichster Stromanbieter zeigt sich tief besorgt um das Klima - und schlägt mit seiner Internetkampagne gleich zwei Fliegen auf einmal: Schön die Verantwortung auf den Verbraucher abschieben, und sich dabei auch noch grünwaschen!
Diesem Komödienstück antwortet Greenpeace jetzt auf http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de mit einer Persiflage.

Hej, Stromanbieter wechseln!

Fischratgeber 2008

Umweltbewusst Fisch kaufen und genießen? Der neue Greenpeace- Fischratgeber zeigt, wie es geht!

Mitmachen: 120 Gramm für den Klimaschutz!

In Brüssel sabotiert die Bundesregierung auf Druck der Autoindustrie gezielt eine EU-Regelung, die Standards für den Bau sparsamerer und klimafreundlicherer Fahrzeuge setzen soll. Fordern Sie von Frau Merkel 120 Gramm für den Klimaschutz.
Helfen Sie hier dem Klima...