Das Einkaufsnetz

setzt sich gemeinsam mit Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten für gutes Essen und gute Produkte ein.

Unsere Arbeit lebt von Ihrer Spende!

Schriftgrösse
 A | A | A

Das Einkaufsnetz

setzt sich gemeinsam mit Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten für gutes Essen und gute Produkte ein.

Unsere Arbeit lebt von Ihrer Spende!



Sonntag, 21. März 2010

Greenpeace-Report: "Falsche Hoffnung"



Greenpeace hat am 5. Mai 2008 den Report "Falsche Hoffnung" zu Abscheidung und Speicherung von CO2 veröffentlicht. Laut Report könnte sich die sogenannte CCS-Technologie negativ auf den Schutz des Klimas auswirken.


"Unter dem Vorwand, diese Technik werde in Zukunft zur Verfügung stehen, bauen Energiekonzerne weiter klimaschädliche Kohlekraftwerke. Doch was soll passieren, wenn die Versprechungen der Industrie als falsche Versprechungen erkannt werden", fragt Gabriela von Goerne, Energieexpertin von Greenpeace.

CCS wird von den Energiekonzernen in die Klimaschutz-Diskussion eingebracht und stark beworben. Durch Abscheidung und Speicherung des CO2 sollen Kohlekraftwerke klimaverträglicher werden. Allerdings steht diese Technologie für Großkraftwerke bisher nicht zur Verfügung. Sie steckt noch in der Entwicklungsphase. Risiken, Kosten und mögliche Einsatzfähigkeit sind noch nicht sicher. CCS wird vermutlich nicht vor dem Jahr 2030 einsetzbar sein.

Der globale Klimagasausstoß muss aber schnell verringert werden - um mindestens 50 Prozent bis zur Mitte des Jahrhunderts. Nur so können die schlimmsten Auswirkungen der Erderwärumg vermieden werden.

Problematisch an der CCS-Technologie ist außerdem der erhebliche zusätzliche Bedarf an Energie und Rohstoffen. Die Technik wird zudem die Strompreise massiv steigen lassen.

Greenpeace fordert den Einsatz von Erneuerbarer Energie und eine effizientere Nutzung. Anstatt unausgereifte Technologien zu fördern, sollte besser in diese Bereiche investiert werden. Von Goerne erklärt: "Die Speicherung von CO2 packt das Problem nicht bei der Wurzel. Statt weniger Klimagas wird mehr produziert, das dann aufwändig gelagert und langfristig überwacht werden muss."

In den Energieszenarien "energy [r]evolution" und "Plan B" beweist Greenpeace, dass es auch anders geht. Hier wird aufgezeigt, wie Treibhausgase weltweit bis 2050 um 50 Prozent verringert werden können. Außerdem wird dargestellt, wie der Treibhausgasaustoß in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent reduziert werden kann.

Zum Weiterlesen:


 




Los geht's: GreenAction!

Greenpeace präsentiert die neue Community für alle, die aktiven Umweltschutz leisten wollen. Auf GreenAction finden Sie Mitstreiter, mit denen Sie sich verbünden können – für die gute Sache. Schauen Sie rein!

Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik"

Immer mehr Lebensmittelhersteller vermeiden Gentechnik in der Produktion - nur wer? Schauen Sie selbst nach und bestellen Sie hier unseren Ratgeber.

Hier wächst Gen-Mais in Deutschland

Auf unserer interaktiven Deutschlandkarte kann man sofort nachsehen, wo in Deutschland Gen-Mais angebaut werden soll: www.greenpeace.de/gen-mais-karte

Vattenfall täuscht Klimaschutz vor

Diesem Komödienstück antwortet Greenpeace mit einer Persiflage. http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de