Das Einkaufsnetz

setzt sich gemeinsam mit Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten für gutes Essen und gute Produkte ein.

Unsere Arbeit lebt von Ihrer Spende!

Schriftgrösse
 A | A | A

Das Einkaufsnetz

setzt sich gemeinsam mit Tausenden von Konsumentinnen und Konsumenten für gutes Essen und gute Produkte ein.

Unsere Arbeit lebt von Ihrer Spende!



Samstag, 22. November 2008

Offshore: Energielieferant der Zukunft



Greenpeace hat am Mittwoch die neue Studie Die [R]Evolution des Stromnetzes in der Nordsee veröffentlicht. Die Ergebnisse sind eindeutig: Rund 71 Millionen Haushalte können zwischen 2020 und 2030 mit Windenergie versorgt werden.


Windenergie ist nicht nur besonders klimaschonend, sondern verspricht auch einen hohen Energiegewinn: auf dem Meer sogar bis zu 40 Prozent mehr als auf dem Land.

Während sich der Platz für Windkrafträder auf dem Land verringert, wurde die Nordsee bisher kaum für Windenergie genutzt. Das soll jetzt anders werden.

"Windenergie auf dem Meer ist mittlerweile keine bloße Hoffnung mehr, europaweit existieren bereits 25 Offshore-Windparks. Auch in Deutschland steht die Technik kurz vor ihrem Durchbruch", erklärt Andree Böhling, Energieexperte bei Greenpeace.

Offshore soll im Grundkonzept zu Erneuerbaren Energien eine große Rolle spielen. Auch in Deutschland steht mit dem Windpark Alpha Ventus vor Borkum schon das erste Projekt in den Startlöchern.

"Durch die Nutzung der Windenergie in der Nordsee können wir den Bau von etwa 40 Atom- oder Kohlekraftwerken in Europa vermeiden", so Böhling. Auch die EU-Kommission arbeitet derzeit an einem Aktionsplan zur Offshore-Windenergie.

Das neue Konzept von Greenpeace sieht ein Verbundnetz von Offshore Parks vor, dass sich über die sieben Nordsee-Anrainerstaaten Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Dänemark und Norwegen erstrecken soll.

Das Netz wird in die übrige Stromversorgung integriert. So können windschwächere Perioden durch andere Energiequellen ausgeglichen werden, beispielsweise durch die Wasserkraft in Norwegen.

Insgesamt soll die Netzlänge etwa 6200 Kilometer betragen. Die Kosten werden sich dabei auf 15 bis 20 Milliarden Euro belaufen. Gemessen an der gewonnenen Strommenge ist dies jedoch relativ gering.

Die Anrainerstaaten sind nun zu einer engen Zusammenarbeit aufgerufen. Nur so kann ein ertragfähiges Stromnetz entstehen, das auch einen intensiven Stromhandel innerhalb der Länder ermöglicht.

"Wir müssen uns heute entscheiden, ob wir auf saubere Windparks auf dem Meer oder auf umweltschädliche Großkraftwerke an der Küste setzen. Beides zusammen geht nicht", meint Böhling. Greenpeace fordert deshalb, den massiven Ausbau von Kohlekraftwerken an der Nordseeküste zu stoppen.

Zum Weiterlesen:


 




Keine "Klimaunterschrift" für Vattenfall

Perfider geht es kaum. Mit einer neuen Internetseite ruft Vattenfall umweltbesorgte Verbraucher auf, für den Klimaschutz zu unterschreiben. In Animationen retten diese Unterschriften Gletscher in den Alpen oder auch einen Eisbären vor dem Ertrinken. Deutschlands
klimaschädlichster Stromanbieter zeigt sich tief besorgt um das Klima - und schlägt mit seiner Internetkampagne gleich zwei Fliegen auf einmal: Schön die Verantwortung auf den Verbraucher abschieben, und sich dabei auch noch grünwaschen!
Diesem Komödienstück antwortet Greenpeace jetzt auf http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de mit einer Persiflage.

Hej, Stromanbieter wechseln!

Fischratgeber 2008

Umweltbewusst Fisch kaufen und genießen? Der neue Greenpeace- Fischratgeber zeigt, wie es geht!

Mitmachen: 120 Gramm für den Klimaschutz!

In Brüssel sabotiert die Bundesregierung auf Druck der Autoindustrie gezielt eine EU-Regelung, die Standards für den Bau sparsamerer und klimafreundlicherer Fahrzeuge setzen soll. Fordern Sie von Frau Merkel 120 Gramm für den Klimaschutz.
Helfen Sie hier dem Klima...