Fisch und fertig?
Skandalöse Fischereimethoden
Die so genannte Industriefischerei, in der Nordsee
auch Gammelfischerei genannt, verarbeitet Meerestiere zu Fischmehl und -öl. In den feinmaschigen Netzen verfangen sich auch Jungtiere sowie diverse Arten Speisefische. Ein skrupelloser Umgang: Die teilweise noch lebenden Tiere werden zu Mehl und Öl verkocht, um dann an Hühner und Schweine oder in der Aquakultur an Lachse und Zuchtgarnelen verfüttert zu werden. Verschwendung pur: Für nur ein Kilogramm Lachs sind fast fünf Kilogramm Fischmehl nötig.
Skandalöse Fischereiabkommen
Die Europäische Union unterhält 26 Fischereiabkommen, davon 19 mit Entwicklungsländern. Beispiel westlicher Pazifik: Hier fangen internationale Flotten rund 90 Prozent
des Tunfischs im Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar. Für die Fischereirechte haben sie dagegen nur 60 Millionen US-Dollar gezahlt.
Greenpeace fordert:

