Obwohl der genmanipulierte "StarLink"-Mais nur eine beschränkte Zulassung für Tierfutter hatte, wurde er in Nahrungsmitteln gefunden. Die Firma Aventis, heute eine Bayer-Tochter, wurde nur mit der Auflage zugelassen, den Mais nicht in die menschliche Nahrung gelangen zu lassen. Dies passierte trotz spezieller Sicherheitsmaßnahmen.
Sogar Saatgut anderer Maissorten war verunreinigt. D.h. auch bei der Produktion von Saatgut breitete sich das "StarLink"-Gen unbemerkt aus. AventisGeschäftsführer John Wichtrich glaubt, das StarLink-Problem sei nie aus der Welt zu schaffen. Die Staatsgrenzen der USA waren keine Hürde für das bedenkliche Gen, es wurde sogar in Exportware für Asien gefunden.


