LL601-Reis war allein zu Testzwecken in den USA angebaut worden. Belasteter Reis fand sich in Dubai, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das hat weitreichende Folgen: Der Nahe Osten ist der zweitgrößte Importeur von US-Reis. Von dort werden weite Gebiete Asiens mit Reis versorgt, so dass einer weiteren Ausbreitung von verunreinigten Reisprodukten Tür und Tor geöffnet sind.
Doch Bayer ist weit davon entfernt, sich aus dem Geschäft mit dem Gen-Reis zu verabschieden: In den USA hat der Konzern beantragt, den Gen-Reis LL601 mit einem anderen Gen-Reis, der auch gegen das Herbizid Liberty Link resistent ist, gleichzustellen. Für diesen Reis mit dem Namen LL62 gibt es in den USA bereits eine Zulassung. Für den LL62-Reis hat Bayer auch in Europa einen Antrag auf Zulassung gestellt.
Neue Zulassungsanträge helfen nur dem Konzern, nicht den Verbrauchern! Die wollen keine Gen-Pflanzen in ihrem Essen. Deshalb muss Bayer endlich dafür sorgen, dass der Gen-Reis vom Markt verschwindet!
Auch die Politik muss endlich reagieren. Bundesverbraucherminister Horst Seehofe muss endlich US-Langkornreis bis auf weiteres verbieten!
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