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benennt die Risiken von Gen-Pflanzen. Und lehnt entschieden den Anbau und die Verarbeitung zu Lebensmitteln und Tierfutter ab.

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benennt die Risiken von Gen-Pflanzen. Und lehnt entschieden den Anbau und die Verarbeitung zu Lebensmitteln und Tierfutter ab.



Sonntag, 7. September 2008

Falsche Versprechen, wahre Lügen



Landwirte in Bolivien, die am internationalen Projekt für nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik teilnehmen.

Fazit


Immer wieder wurden in der Vergangenheit mit massiven Falschaussagen gentechnisch veränderte Pflanzen an Landwirte und Bauern verkauft. Die Versprechen sind ebenso vielfältig wie die Gründe des Scheiterns. Noch vor wenigen Jahren standen die angeblich deutlichen Ertragssteigerungen im Vordergrund der Argumentation. Sie sollten den Welthunger bekämpfen und das wirtschaftliche Auskommen der Landwirte sichern. Doch die Ergebnisse aus der Praxis widerlegten die Vorhersagen.

Heute sind es in erster Linie verringerter Pestizideinsatz und die Toleranz schlechter klimatischer Bedingungen, die als Argument für die Gentechnik angeführt werden. Doch es zeigt sich bereits, dass auch diese Versprechen nicht eingehalten werden können. Trotz enormer finanzieller Aufwendungen der Industrie, aber vor allem auch aus öffentlichen Quellen, haben gentechnisch veränderte Pflanzen bis heute nicht den versprochenen Nutzen erbracht.

Greenpeace fordert:

  • Kein Anbau von genmanipulierten Pflanzen

  • Klare Kennzeichnung genmanipulierter Rohstoffe in Lebens- und Futtermitteln

  • Ein Verbot von Patenten auf Pflanzen, Tiere, Menschen und ihre Gene

  • Förderung einer naturnahen Landwirtschaft, die traditionelles Wissen, regionale Kultur und die Umwelt respektiert.


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