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benennt die Risiken von Gen-Pflanzen. Und lehnt entschieden den Anbau und die Verarbeitung zu Lebensmitteln und Tierfutter ab.

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benennt die Risiken von Gen-Pflanzen. Und lehnt entschieden den Anbau und die Verarbeitung zu Lebensmitteln und Tierfutter ab.



Mittwoch, 23. Juli 2008

Alles sicher oder was?



Im Jahr 2004 wurde der seit 1998 bestehende Zulassungsstopp für neue Gen-Pflanzen aufgehoben. Die EU behauptet seitdem, dass neue Gesetze die Sicherheit der Pflanzen garantieren. Vieles spricht dagegen: Bei aktuellen und geplanten Neuzulassungen ist die Liste der Mängel erschreckend, die Sicherheit der Produkte fraglich.


Gen-Soja als Türöffner in Europa
Die ersten genmanipulierten Pflanzen erreichten den europäischen Markt 1996. In den USA angebaute Gen-Soja wurde normalen Sojabohnen, die nach Europa exportiert wurde, untergemischt. Doch europäische Verbraucher ließen sich die Gen-Pflanzen nicht so einfach unterjubeln. Sie forderten eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Produkte!

Bereits mit dem ersten europäischen Zulassungs- und Kennzeichnungssystem aus dem Jahr 2000 verschwand die genmanipulierte Ware weitgehend aus den Lebensmittelregalen. Anders bei den Futtermitteln: Hier war genmanipulierte Ware schon bald weit verbreitet.

Bis 1998 erteilte die EU insgesamt 18 Genehmigungen (u.a. Mais, Raps, Soja und Zierblumen (Nelken). Seitdem ruhten die Verfahren weitgehend bis zum Jahr 2004. In der EU sollten vor weiteren Zulassungen zunächst die Sicherheitsbestimmungen und die Kennzeichnung verbessert, sowie Fragen der Haftung und des Schutzes der gentechnikfreien Landwirtschaft („Koexistenz“) geklärt werden.


 
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