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benennt die Risiken von Gen-Pflanzen. Und lehnt entschieden den Anbau und die Verarbeitung zu Lebensmitteln und Tierfutter ab.

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benennt die Risiken von Gen-Pflanzen. Und lehnt entschieden den Anbau und die Verarbeitung zu Lebensmitteln und Tierfutter ab.



Sonntag, 7. September 2008

Alles sicher oder was?



Generelle Sicherheitsmängel


Die derzeit vorliegenden Anträge zeigen eine ganze Reihe von Mängeln: Immer wieder zeigen sich überraschende Abweichungen in den Inhaltsstoffen der Pflanzen, rätselhafte Gen-Bruchstücke liegen im Erbgut verstreut. Dies gilt auch für den Süßmais Bt 11, der von der EU Kommission im April 2004 zugelassen worden ist.

Hier finden sich sogar Gen-Schnipsel im Erbgut, die wohl von anderen Gen-Sorten stammen und ungewollt übertragen wurden. Diese Befunde geben Anlass zur Sorge: Durch den tiefgreifenden Eingriff ins Erbgut wird die Gen-Information unkontrolliert verändert, die komplizierte Regulierung der Gen-Aktivität gestört. In der Folge können sich völlig unerwartet neue Inhaltsstoffe in den Pflanzen bilden, die Gefahren für Verbraucher und die Umwelt bergen.

Das unkalkulierbare Risiko gehört zum System: Die Übertragung der Gene erfolgt ungezielt im Schrotschussverfahren. Die Wechselwirkungen mit anderen Genen können nicht gesteuert werden. Auch bei bereits zugelassenen Gen-Saaten zeigen sich immer wieder überraschende Effekte. Letztlich sind weder die Methoden der Gen-Übertragung noch die der Sicherheitsbewertung so ausgereift, dass Gefahren für Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden können.


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