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benennt die Risiken von Gen-Pflanzen. Und lehnt entschieden den Anbau und die Verarbeitung zu Lebensmitteln und Tierfutter ab.

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Samstag, 22. November 2008

Gen-Pflanzen außer Kontrolle



Wissenschaft vor neuen Rätseln


"Je mehr wir über das Erbgut wissen, desto mehr Fragen tun sich auf", so der Leiter des Human Genom-Projektes Eric Lander in "DIE ZEIT". Die Erkenntnis kam mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms, bei der man viel weniger Gene fand als erwartet. Erklärt wird dies damit, dass ein Gen nicht nur ein Protein codiert, wie es das zentrale Dogma der Gentechnologie lehrt. Im Gegenteil scheint ein Gen zahlreiche Proteine zu steuern.

Zwischen Genen bestehen enge Wechselwirkungen. Entgegen der überschaubaren veralteten Vorstellung, man könnte mit der Verpflanzung eines Gens gezielt die Produktion eines bestimmten Proteins bewirken, muss man heute akzeptieren, dass die Forscher die Mechanismen nicht mal annähernd verstehen. Gentechnik ist daher eine nicht handhabbare Risikotechnik, deren Auswirkungen nicht vorhersehbar sind. Dass diese Erkenntnis auch für die derzeit angebauten Gen-Pflanzen relevant ist, zeigen mehrere Studien.


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