Gen-Pflanzen außer Kontrolle
StarLink-Mais in den USA gerät in Nahrungsmittel
Die Befürchtung, dass die Gentechnik bei großflächigem Anbau außer Kontrolle gerät, hat sich bereits vielfach bestätigt: In den USA mussten Lebensmittel in großem Umfang aus dem Verkehr gezogen werden, weil sie möglicherweise Allergie auslösende Stoffe enthielten.
Obwohl der genmanipulierte "StarLink"-Mais nur eine beschränkte Zulassung für Tierfutter hatte, wurde er in Nahrungsmitteln gefunden. Die Firma Aventis, heute eine Bayer-Tochter, wurde nur mit der Auflage zugelassen, den Mais nicht in die menschliche Nahrung gelangen zu lassen. Dies passierte trotz spezieller Sicherheitsmaßnahmen.
Sogar Saatgut anderer Maissorten war verunreinigt. D.h. auch bei der Produktion von Saatgut breitete sich das "StarLink"-Gen unbemerkt aus. AventisGeschäftsführer John Wichtrich glaubt, das StarLink-Problem sei nie aus der Welt zu schaffen. Die Staatsgrenzen der USA waren keine Hürde für das bedenkliche Gen, es wurde sogar in Exportware für Asien gefunden.
Seite 4 / 12
Diesen Artikel per E-Mail versenden
Ein Lesezeichen zu diesem Artikel anlegen
Mehr aus diesem Artikel
Viele Menschen sagen "Nein" zu Gentechnik im Essen und haben ihren Kühlschrank zur gentechnikfreien Zone erklärt. Schauen Sie sich unsere Fotogalerie an.
Was hat die Kuh gefressen, deren Milch ich trinke?
Bei welchen tierischen Produkten wie Fleisch, Joghurt, Eier Gen-Pflanzen im Spiel waren, erfahren Sie in
unserem Ratgeber.