Gen-Food: Was ist auf dem Markt?
Und jenseits des Verbraucherwiderstands? Warten bereits Gen-Tomaten, -Äpfel und -Steaks auf den Einzug in das Supermarktregal? Nein. In Europa sind drei gentechnisch veränderte Lebensmittel zugelassen: Mais, Soja und Raps. Mehr nicht.
Sieht überschaubar aus, ist es aber nicht. Denn Mais taucht – um nur einige Beispiele zu nennen - als Maisstärke in Backmischungen und Pudding auf, und Soja ist als Sojalezithin in Schokolade oder Speiseeis enthalten. Doch dank der Kennzeichnung für gentechnisch veränderte Produkte müssen Lebensmittel mit einem Hinweis markiert sein, wenn eine Zutat aus Gen-Pflanzen stammt.
Und gekennzeichnete Gen-Produkte sind bislang nur sehr vereinzelt in Geschäften aufgetaucht. Welche Produkte und welche Läden das sind, erfahren sie in der Liste "Gen-Alarm".
Ein großes Problem hingegen stellt die Fütterung der Tiere dar, deren Produkte wie Milch, Eier oder Fleisch wir essen. Tag für Tag wandern tonnenweise Gen-Pflanzen in die Futtertröge unserer Nutztiere. Und Verbraucher wissen von nichts, denn tierische Produkte müssen nicht gekennzeichnet werden. Hier muss sich dringend etwas ändern. Lesen Sie bitte weiter unter "Gen-Futter: Wie gut kennen Sie Ihr Frühstücksei?".
Welche Produkte weltweit zugelassen sind, erfahren Sie auf der englischsprachigen Seite www.agbios.com.


