Gentechnik: Keine Hoffnung für die Hungernden
Landwirte in Bolivien, die am internationalen Projekt für nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik teilnehmen.
Fazit und Literaturtipp
Uniforme Gen-Pflanzen der Agrarindustrie, sind daher keine Lösung, sondern Teil des Problems. Anstatt den Armen zu helfen, gelangt die Kontrolle der Nahrungsmittel in die Hände einiger weniger multinationaler Agrarkonzerne wie Bayer/Aventis, Monsanto, Syngenta und DuPont.
Eine nachhaltige Sicherung der Ernährung braucht eine Landwirtschaft, die die natürlichen Grundlagen bewahrt: gesunde und fruchtbare Böden, sauberes Wasser sowie eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren.
Greenpeace fordert:
- Kein Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen
- Anerkennung der Souveränität von Staaten, den Import von genmanipulierten Organismen zu verbieten und ihre genetischen Ressourcen vor Verschmutzung von Gentechnik zu schützen
- Ein Verbot von Patenten auf Pflanzen,Tiere, Menschen und ihre Gene
- Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft, die traditionelles Wissen, regionale Kultur und die Umwelt respektiert
Zum Weiterlesen
Broschüre "208 Rezepte gegen den Hunger": Der Welthunger braucht keine Gentechnik. Rings um den Globus haben Bauern und Wissenschaftler längst andere Lösungen zur Reife gebracht und mit naturnaher Landwirtschaft sensationelle Erntesteigerungen erzielt.

