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Sonntag, 12. Oktober 2008

Gentechnik: Keine Hoffnung für die Hungernden



Landwirte in Bolivien, die am internationalen Projekt für nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik teilnehmen.

Fazit und Literaturtipp


Um die Welternährung zu sichern, muss man die sozialen und ökologischen Bedingungen verbessern. Eine kurzfristige Steigerung der Erträge mit technischen Mitteln, die auf Kosten der Umwelt und der Menschen geht, ist der falsche Weg. Ein zerstörtes Ökosystem wird die nachfolgenden Generationen nicht ernähren können.

Uniforme Gen-Pflanzen der Agrarindustrie, sind daher keine Lösung, sondern Teil des Problems. Anstatt den Armen zu helfen, gelangt die Kontrolle der Nahrungsmittel in die Hände einiger weniger multinationaler Agrarkonzerne wie Bayer/Aventis, Monsanto, Syngenta und DuPont.

Eine nachhaltige Sicherung der Ernährung braucht eine Landwirtschaft, die die natürlichen Grundlagen bewahrt: gesunde und fruchtbare Böden, sauberes Wasser sowie eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren.


Greenpeace fordert:

  • Kein Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen

  • Anerkennung der Souveränität von Staaten, den Import von genmanipulierten Organismen zu verbieten und ihre genetischen Ressourcen vor Verschmutzung von Gentechnik zu schützen

  • Ein Verbot von Patenten auf Pflanzen,Tiere, Menschen und ihre Gene

  • Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft, die traditionelles Wissen, regionale Kultur und die Umwelt respektiert


Zum Weiterlesen
Broschüre "208 Rezepte gegen den Hunger": Der Welthunger braucht keine Gentechnik. Rings um den Globus haben Bauern und Wissenschaftler längst andere Lösungen zur Reife gebracht und mit naturnaher Landwirtschaft sensationelle Erntesteigerungen erzielt.


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