Im Hinblick auf die Gefährdung der Umwelt ist Raps die Pflanzenart, die derzeit wohl für die meisten Diskussionen sorgt. Raps kann seinen Pollen kilometerweit verstreuen. Er findet Kreuzungspartner nicht nur auf dem nächsten Rapsfeld, sondern auch bei heimischen Wildkräutern. Zudem kann der Raps sich selbst unkontrolliert ausbreiten, da die Samen im Boden überwintern können.
In Kanada, wo Gen-Raps bereits massenhaft angebaut wird, finden sich die Gene regelmäßig auch im Bio-Honig. Gen-Raps, der durch Pollenflug mehrfache Resistenzen gegen Spritzmittel erworben hat, wurde von den kanadischen Behörden als „Superunkraut“ bezeichnet. Beim Anbau von Gen-Raps in Deutschland wären wirtschaftliche Schäden durch Pollenflug und eine Gefährdung der Umwelt unvermeidbar - selbst wenn es "nur" um den Import der Körner zur Verarbeitung in der EU geht. Denn die Körner können jederzeit gewollt oder ungewollt auch als Saatgut genutzt werden und sich dann ungehindert verbreiten.
Trotz dieser Gefahren ließ die EU 2003 den umstrittenen Gen-Raps GT73 der Firma Monsanto zu. Bei diesem hatte man zudem im Tierversuch Auffälligkeiten wie veränderte Lebergewichte beobachtet. Aber der Gen-Raps soll ja nur in Futtermitteln "verarbeitet" werden!
In Kanada, wo Gen-Raps bereits massenhaft angebaut wird, finden sich die Gene regelmäßig auch im Bio-Honig. Gen-Raps, der durch Pollenflug mehrfache Resistenzen gegen Spritzmittel erworben hat, wurde von den kanadischen Behörden als „Superunkraut“ bezeichnet. Beim Anbau von Gen-Raps in Deutschland wären wirtschaftliche Schäden durch Pollenflug und eine Gefährdung der Umwelt unvermeidbar - selbst wenn es "nur" um den Import der Körner zur Verarbeitung in der EU geht. Denn die Körner können jederzeit gewollt oder ungewollt auch als Saatgut genutzt werden und sich dann ungehindert verbreiten.
Trotz dieser Gefahren ließ die EU 2003 den umstrittenen Gen-Raps GT73 der Firma Monsanto zu. Bei diesem hatte man zudem im Tierversuch Auffälligkeiten wie veränderte Lebergewichte beobachtet. Aber der Gen-Raps soll ja nur in Futtermitteln "verarbeitet" werden!
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