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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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Montag, 22. März 2010

Gen-Pflanzen: vom globalen Anbau zum Wiener Schnitzel



Wer bestimmt das Gentechnik-Saatgutgeschäft?


Nur ein einziges US-amerikanisches Unternehmen (Monsanto) verfügt über rund 90 % Marktanteil an den weltweit kommerziell angebauten gentechnisch veränderten Sorten. Damit hat der Konzern sehr große Macht über patentiertes Gen-Saatgut über sehr viele Landwirte, vor allem in kleinbäuerlichen Strukturen.

Dazu kommt noch ein weiterer Monopolist - Syngenta, der sehr viele Patentanmeldungen auf Tausende von Gen-Sequenzen im Reis für sich beansprucht. Der Anbau von Gen-Reis ist in China extrem umstritten und die biologische Sicherheit kann dort nicht gewährleistet werden, weil es dort so viele Reisfelder gibt. Allein durch Freisetzungsexperimente gibt es bereits massive Auskreuzungsprobleme in China. Zum Teil kreuzt sogar Reis aus, der noch nicht für den Verzehr genehmigt wurde.

Das Saatgutgeschäft - auch das gentechnikfreie - ist inzwischen insgesamt sehr stark monopolisiert: Es gibt weltweit nur elf international agierende Konzerne, die das Saatgutgeschäft unter sich aufteilen und damit zukünftig immer mehr darüber bestimmen, was wo auf dem Acker (und damit auf dem Teller) landen wird:

1. Monsanto - USA (vor allem nachdem Monsanto auch noch Seminis aufgekauft hat, der weltweit größte Gemüse-Saatgutkonzern)
2. Dupont/Pioneer - USA
3. Syngenta (Schweiz)
4. Groupe Limagrain (Frankreich)
5. Kleinwanzlebener Saatzucht (Deutschland)
6. Land O'Lakes (USA)
7. Sakata (Japan)
8. Taikii (Japan)
10. DLF-Trifolium (Dänemark)
11. Delta & Pine Land (USA)
(Quelle: etc-group Communiqué, Sept./Oktober 2005, Issue # 90)


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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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