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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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Donnerstag, 11. März 2010

Gen-Pflanzen: vom globalen Anbau zum Wiener Schnitzel



Soja schmiert die Massentierhaltung


Die aus Asien stammende uralte Kulturpflanze Soja wird erst seit Ende des zweiten Weltkrieges im Westen geschätzt. Der Anteil, der als Sojasoße oder Tofu aus vielen Küchen nicht mehr wegzudenken ist oder als Sojalecithin in unserem Speiseeis oder in der Schokolade landet, ist allerdings äußerst gering und - in Deutschland - zudem gentechnikfrei. Soja steht vielmehr auf dem Speiseplan von Schweinen, Hühnern und Kühen. Günstig auf dem Weltmarkt zu erhalten und optimal in der Eiweißzusammensetzung wird es tonnenweise zu Tierfutter verarbeitet.

Soja hat hier heimische Eiweißspender wie Erbsen und Ackerbohnen fast vollständig aus dem Trog verdrängt. Die "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft"-Ideologie führt dazu, dass für unseren Fleischkonsum immer mehr Tierfutter benötigt und angebaut wird - auch genmanipulierte Soja, die mittlerweile die Hälfte des Soja-Anbaus ausmacht.


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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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