Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Mittwoch, 7. Januar 2009

Gentechnik im Trog



Die Risiken genmanipulierten Tierfutters sind ungeklärt


Das Risiko für Tier und Mensch ist weitgehend ungeklärt: Fütterungsversuche zeigen, dass Erbsubstanz bei der Verdauung aus dem Darm ins Blut und in innere Organe wie die Leber gelangen kann. Es gibt auch Hinweise darauf, dass sich gentechnischveränderte Erbsubstanz in tierischen Produkten wie Milch anreichern kann.

Ebenso zeigte sich bei Fütterungsversuchen, dass Gene bei der Verdauung nicht vollständig abgebaut werden, sondern eventuell biologisch aktiv bleiben und auf Darmbakterien übertragen werden können. Dies ist besonders bedenklich, wenn Gene für Antibiotika-Resistenzen in die Pflanzen eingebaut wurden. Die Resistenz kann Dadurch können lebensrettende Medikamente unwirksam werden.

Zusätzlich können über die tierischen Ausscheidungen Gen-Konstrukte in die Umwelt gelangen und dort von Bakterien aufgenommen werden .
Im Gegensatz zu Menschen, die die genveränderten Produkte oft nur in Spuren zu sich nehmen (z.B. Sojalecithin in Schokolade), sind Soja und Mais Hauptinhaltsstoffe vieler Futtermittel. Kühe, Schweine und Hühner können daher im Laufe ihres Lebens große Mengen der genmanipulierten Produkte zu sich nehmen - die ungeklärten Risiken sind hier also besonders problematisch.


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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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