Ebenso zeigte sich bei Fütterungsversuchen, dass Gene bei der Verdauung nicht vollständig abgebaut werden, sondern eventuell biologisch aktiv bleiben und auf Darmbakterien übertragen werden können. Dies ist besonders bedenklich, wenn Gene für Antibiotika-Resistenzen in die Pflanzen eingebaut wurden. Die Resistenz kann Dadurch können lebensrettende Medikamente unwirksam werden.
Zusätzlich können über die tierischen Ausscheidungen Gen-Konstrukte in die Umwelt gelangen und dort von Bakterien aufgenommen werden .
Im Gegensatz zu Menschen, die die genveränderten Produkte oft nur in Spuren zu sich nehmen (z.B. Sojalecithin in Schokolade), sind Soja und Mais Hauptinhaltsstoffe vieler Futtermittel. Kühe, Schweine und Hühner können daher im Laufe ihres Lebens große Mengen der genmanipulierten Produkte zu sich nehmen - die ungeklärten Risiken sind hier also besonders problematisch.


