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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Mittwoch, 7. Januar 2009

Was steckt hinter Müllermilch?



Wer kennt nicht "Alles Müller, ... oder was?" Die Werbeslogans von Müllermilch haben einen hohen Bekanntheitsgrad. Doch hinter Müllermilch verbirgt sich mehr als peppige Milchgetränke. Die Kühe, deren Milch im Müller-Becher landet, bekommen genmanipuliertes Tierfutter zu fressen. Alles Gen-Futter, ...oder was?


Das Imperium des Theo Müller
Die Unternehmensgruppe Theo Müller GmbH & Co. KG ist mit einem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro (2003) nach Nordmilch eG und Humana Milchunion eG die Nummer drei in der deutschen Molkereibranche. Betrachtet man nur Milchprodukte ohne Butter und Käse, so ist Müller mit einem Marktanteil von 18 Prozent sogar mit Abstand Marktführer.

Neben der Molkerei Alois Müller gehören auch die Staatliche Molkerei Weihenstephan und Sachsenmilch zur Müller-Gruppe. Am Standort Dresden (Sachsenmilch) verarbeitet der Milchkonzern jährlich 1,4 Mrd. Liter Milch und betreibt damit Europas größte Molkerei. Während die Marke Müller vorwiegend auf Lifestyle-Produkte setzt, läuft die Marke Weihenstephan eher als "Premium Sortiment". Sachsenmilch ist insbesondere in Sachsen eine beliebte Marke mit hohem Bekanntheitsgrad.

In Niedersachsen betreibt Müller die Käserei August Loose . Außerdem produziert Müller unter Lizenz den Nestlé LC1 Joghurt und Nestlé Desserts.

Auch im Ausland ist der deutsche Milchriese am Start. In Großbritannien betreibt Müller seit 1992 eine eigene Molkerei in Market Drayton und hat seinen Konkurrenten Nestlé und Danone längst den Rang abgelaufen. Auch hat Müller Vertriebsniederlassungen in Italien, Spanien und den Niederlanden. Müllermilch wird zudem in zahlreiche andere europäische Länder wie zum Beispiel Dänemark, Belgien, Ungarn, Tschechien und Griechenland exportiert.


 
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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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