Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Dienstag, 6. Januar 2009

Was steckt hinter Müllermilch?



Milchkühe fressen Gen-Futter


Müller weigerte sich über viele Monate strikt, auf eine Umfrage des Greenpeace-EinkaufsNetzes zu Gentechnik im Essen und im Tierfutter zu reagieren. Doch im April 2004 ließ Müller über seine Anwälte mitteilen, die Firma habe "(...) alles in ihrem Einflussbereich Mögliche getan, um den Einsatz von gentechnisch verändertem Tierfutter auszuschließen". Zudem sprach das Unternehmen davon, "entsprechende Lieferantenkontrollen" durchzuführen.

Diese Aussagen entpuppten sich jedoch als falsch: Nach Greenpeace-Recherchen haben Landwirte, die Müller mit Milch beliefern, bislang keine Verträge oder Anweisungen erhalten, die zum Verzicht auf genmanipulierte Futtermittel verpflichten. Auch von Kontrollen ist den von Greenpeace befragten Müllermilch-Landwirten nichts bekannt. Zudem fand Greenpeace in Futtermittelstichproben bei vier Müllermilch-Höfen einen erheblichen Anteil genmanipulierter Soja.


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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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Viele Menschen sagen "Nein" zu Gentechnik im Essen und haben ihren Kühlschrank zur gentechnikfreien Zone erklärt. Schauen Sie sich unsere Fotogalerie an.