Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

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ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Mittwoch, 7. Januar 2009

Was steckt hinter Müllermilch?



Verzicht auf Gen-Futter ist möglich!


Müller ist mitverantwortlich für den Anbau von Gen-Soja und Gen-Mais weltweit. Denn je mehr Gen-Pflanzen verfüttert werden, desto mehr Gentechnik wird weltweit kommerziell angebaut.

Wie es geht, haben andere Firmen bereits vorgemacht. So garantieren zum Beispiel Du Darfst/Unilever oder Wiesenhof den Verbrauchern, auch bei tierischen Produkten keine Gen-Pflanzen einzusetzen. Auch die Handelsunternehmen tegut und Edeka (Nord) vermeiden bereits Gen-Futter in der Tiermast. Milch "aus Fütterung ohne Gen-Pflanzen" gibt es zudem von zahlreichen Öko-Molkereien wie Alnatura, Söbbeke oder Rapunzel und regionalen Marken wie "Unser Land" in Bayern.

Die Molkereien können auf zwei Wegen auf Gen-Futter verzichten:
  • Zum einen durch Verfütterung von gentechnikfreier Soja und gentechnikfreiem Mais. Beide sind auf dem Weltmarkt ausreichend vorhanden.

  • Zum anderen durch den Umstieg auf Raps. Rapsschrot kann - gerade bei der Milchvieh-Fütterung - Sojaschrot ersetzen.


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Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

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