Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.

Schriftgrösse
 A | A | A

Das EinkaufsNetz

ist wie 70 Prozent der Verbraucher gegen Gen-Pflanzen im Tierfutter. Daher fordern wir von Lebensmittelherstellern, kein Gen-Futter einzusetzen.



Sonntag, 21. März 2010

Was steckt hinter Müllermilch?



Milchpreise


Im Vergleich zu anderen Molkereien lagen die Preise, die Müller zahlte, in den vergangenen Jahren unter dem Marktdurchschnitt. Das Verhältnis der Landwirte zu Müller ist daher gespannt. Bereits 2002 protestierten rund 2.000 Bauern am Müller-Stammsitz in Aretsried. Müller hatte angekündigt, die Milchpreise rückwirkend um drei Cent je Liter Milch zu senken.

Auch im März 2004 gab es in Bayern Proteste gegen niedrige Auszahlungspreise von Müller: Für drei Tage traten zahlreiche Landwirte in den Milchstreik und weigerten sich, ihre Milch an die Müllermilch-Tankwagen abzugeben.

Zuletzt protestierten am 16. März 2005 etwa 150 Milchbauern vor der Sachsenmilch AG in Leppersdorf gegen Preisdumping. Sie übergaben eine lebende Kuh unter dem Motto „Wir können sie nicht mehr ernähren, dann ernährt Ihr sie“. Statt der bisher 26 Cent forderten sie laut dpa 35 Cent pro Liter Milch.


Zurück  
Seite 9 / 12




Mehr aus diesem Artikel

Was können Sie außerdem tun?


  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, denn Lebensmittel aus Gen-Pflanzen müssen gekennzeichnet werden.

  • Fragen Sie an der Fleischtheke, ob die Tiere ohne Gen-Pflanzen gemästet wurden.

  • Fordern Sie von den Herstellern tierischer Produkte kein Gen-Futter einzusetzen.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ökologisch erzeugte Produkte.

Fotogalerie



Viele Menschen sagen "Nein" zu Gentechnik im Essen und haben ihren Kühlschrank zur gentechnikfreien Zone erklärt. Schauen Sie sich unsere Fotogalerie an.