Die Chemikalie ist ein typischer Vertreter der Dauergifte, die biologisch schwer abbaubar sind und sich in Lebewesen anreichern. Sie wird wegen ihrer verbreiteten Anwendung in zahlreichen Gewässern - auch in Abwässern von Kläranlagen - gefunden. Fische können mit hohen Mengen mit Triclosan belastet sein.
Wegen seiner hohen Giftigkeit für Wasserorganismen und möglicher anhaltender Schäden in Gewässern wurde es in der EU als "umweltgefährlich" und "wassergefährdend" eingestuft.
Schweizer Wissenschaftler wiesen nach, dass sich in Kläranlagen aus Triclosan Methyltriclosan bildet, das viel schwerer abbaubar und anreicherungsfähiger als Triclosan ist. In Fischen aus Schweizer Seen wurden bis zu 360 parts per billion an Methyltriclosan gefunden .
Ciba behauptet dennoch, Triclosan sei biologisch abbaubar, würde sich nicht anreichern und hätte keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt.
Triclosan - Verantwortlich für Dioxinbelastungen
In einer Studie der University of Minnesota aus dem Jahr 2003 wurde nachgewiesen, dass sich Triclosan beim Abbau in der Umwelt und unter UV-Licht zu chlorierten Dioxinen umwandeln kann. Selbst Triclosan auf Textilien kann zur Dioxinquelle werden (s.o.). Es trägt somit zur verbreiteten Dioxinbelastung der Umwelt bei.


