In Produkttests von Greenpeace Österreich im Jahr 2003 wurde Triclosan in Zahnpasta nachgewiesen. Es wird von einigen Zahnpasta-Herstellern eingesetzt, um damit Mundgeruch und Zahnbeläge (Plaque) zu bekämpfen. Diese Beläge können jedoch auch durch Zahnpasten ohne Triclosan entfernt werden. Zahnmedizinische Ratgeber raten von der Verwendung von Triclosan in Zahnpasten ab, denn Triclosan kann nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden: Es vernichtet auch die Mikroorganismen, die für eine gesunde Mundflora wichtig sind. Bei Verschlucken kann es sogar die für die Verdauung wichtigen Darmbakterien schädigen und vom Körper aufgenommen werden.
Greenpeace fordert:
- Von den Herstellern ein Verzicht auf antimikrobielle Ausstattungen in Alltagstextilien und -produkten wenn dies nicht medizinisch notwendig ist.
- Von der Politik ein Verbot von Triclosan und anderen gesundheits- und umweltgefährdenden antimikrobiellen Chemikalien in Alltagstextilien und Kosumprodukten für die dies nicht medizinisch notwendig ist.
- Eine zügige Reform des EU-Chemikalienrechts nach dem in Zukunft gefährliche Chemikalien zugelassen und wann immer möglich ersetzt werden müssen.