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fordert, gefährliche Chemikalien endlich aus alltäglichen Produkten wie Creme, Schuhe oder Möbel zu verbannen.

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fordert, gefährliche Chemikalien endlich aus alltäglichen Produkten wie Creme, Schuhe oder Möbel zu verbannen.



Mittwoch, 7. Januar 2009

REACH - für ein giftfreies Europa



Mode muss nicht gefährlich sein


Schick und ungiftig könnte die Zukunft unserer Mode sein. In einer gemeinsamen Erklärung vom 24. Oktober 2006 zeigen Greenpeace und H&M, dass Jeans, Anorak oder Regenjacke ohne gefährliche Chemikalien produziert werden können.

Doch die meisten Textilien sowie andere Alltagsgegenstände in den Shoppingmalls sind gespickt mit Stoffen, die Krebs erregen oder das Erbgut schädigen können. Deshalb fordert Greenpeace vom Europäischen Parlament und der deutschen Bundesregierung, diesen Missstand zu beheben und sich für ein starkes EU-Chemikaliengesetz (REACH)einzusetzen.

Zur Entscheidung steht, ob gefährliche Chemikalien ersetzt werden müssen, wenn sichere Alternativen zur Verfügung stehen (Substitution). Die Chemie-Lobby sagt nein und beschwört den Verlust von Arbeitsplätzen. Doch Unternehmen mit Selbstverpflichtungen wie Adidas, Lego, Nokia, Dell, Ikes, Mango und H&M machen vor, wie es funktioneren kann - ohne Verlust von Absatzmärkten oder Qualität.

Im Gegenteil: Als Ökotest im Jahr 2001 der Kinderregenjacke von H&M ein sattes "ungenügend" attestierte, liefen empörte Mütter und Väter Sturm. H&M hatte die folgenden vier Jahre keine Kinderregenjacken im Sortiment. Dieses Desaster war ausschlaggebend dafür, PVC, Phthalate und Co. durch andere Stoffe zu ersetzen.

Auch Firmen, die einige gefährliche Chemikalien schon aus ihren Produkten verbannt haben, fordern REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien). Nur so werden die Hersteller chemischer Substanzen gezwungen, sichere Alternativen zu entwickeln und mehr Informationen zur Verfügung zu stellen.


Zum Weiterlesen:



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  • Informieren Sie sich über schadstoffarme Produkte und Lebensmittel: Werfen Sie einen Blick auf verschiedene Tests und Ratschläge von Greenpeace-Österreich und Ökotest.
  • Schauen Sie nach schadstoffarmen Produkten, z. B. solche, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind oder von der Zeitschrift Ökotest empfohlen werden.
  • Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel, die in der Regel frei von Pestiziden sind.

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