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Samstag, 22. November 2008

Eine Rangliste für "grüne" Elektronik



27. Juni 2007: Nokia wieder vorn




Am Mittwoch hat Greenpeace zum vierten Mal seine Einstufung von Elektronik-, Handy- und Computer-Herstellern herausgebracht. Dabei bestimmen Faktoren wie Verwendung umweltfreundlicher Stoffe und Vorhandensein eines weltweiten Recyclingssystems die Rangstufe. Jetzt führt das Unternehmen Nokia die Rangliste erneut an. Um den zweiten Platz streiten sich die Firmen Dell und Lenovo.

Zeigte sich die Firma Apple von ihrem letzten Platz in den ersten drei Einstufungen völlig unbeeindruckt, hat sie jetzt die Aufholjagd auf einen der vorderen Plätze begonnen. Anfang Mai 2007 hatte Apple-Chef Steve Jobs auf den massiven Protest von Apple-Fans reagiert und einen "grüneren Apfel" versprochen. So bekannte Namen wie Sony rutschen dagegen deutlich ab. Sie landeten auf den letzten Plätzen, weil sie bei ihrer Abfall- und Recyclingpolitik weltweit keine einheitlich hohen Standards einhalten.

Getestet wurden unter anderem die Entsorgungsverfahren, die Wiederverwertbarkeit von Einzelteilen oder die Verwendung giftiger Chemikalien bei der Herstellung der Geräte. In einem einfachen Bewertungsystem kann dann die Umweltfreundlichkeit aller getesteten Unternehmen abgelesen werden.

Greenpeace-Ranking zeigt Wirkung
Unsere vier Rankings zeigen deutlich, dass die Hersteller begonnen haben, Schritte zu unternehmen, um grünere Produkte auf den Markt zu bringen, freut sich Iza Kruszewska Chemie- und Gift-Expertin von Greenpeace International. Steve Jobs jüngste Ankündigung, auf giftige Bestandteile verzichten zu wollen, brachte Apple ein paar Rangstufen höher. Der nächste Prüfstein für Apple ist das demnächst erscheinende iPhone. Damit sollten sie auf die Erwartungen der Kunden eingehen, die ihre Lieblingsfirma in Fragen des Umweltschutzes gern ganz weit vorn sehen wollen.

Schon bei einem flüchtigen Blick über die vier Greenpeace-Ranglisten tritt deutlich zu Tage, dass sich die Elektronik-Hersteller ihrer Verantwortung für die Rücknahme ihrer eigenen Altgeräte und deren Recycling zunehmend stellen. So entstehen immer mehr und umfassendere Programme auf freiwilliger Basis. Außerdem werden die Kunden besser darüber informiert, wie sie ihre ausrangierten Elektrogeräte richtig entsorgen können.

Zum Weiterlesen:
Mehr Infos zur Rangliste der Grünen Elektronik erhalten Sie auf den internationalen Greenpeace-Seiten.


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 Eine Rangliste für "grüne" Elektronik



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  • Informieren Sie sich über schadstoffarme Produkte und Lebensmittel: Werfen Sie einen Blick auf verschiedene Tests und Ratschläge von Greenpeace-Österreich und Ökotest.
  • Schauen Sie nach schadstoffarmen Produkten, z. B. solche, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind oder von der Zeitschrift Ökotest empfohlen werden.
  • Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel, die in der Regel frei von Pestiziden sind.

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