Eine Rangliste für "grüne" Elektronik
6. Dezember 2006: Computer werden "grüner" - nur nicht bei Apple!

Nokia bleibt mit seinen Standards auf Platz 1 unseres Rankings: Einige schädliche Stoffe wie Beryllium und bestimmte Phenole werden jetzt nicht mehr bei der Herstellung von Nokia-Geräten verwendet. Außerdem arbeitet der Telekommunikationskonzern daran, PVC langfristig aus all seinen Produkten zu entfernen. Den größten Schritt nach vorn machte allerdings Motorola, vom vorletzten auf den vierten Platz in unserer Rangliste. Aber auch bei Acer und Lenovo hat sich einiges getan: Sie legten einen Zeitplan vor, in dem sie PVC und bromierte Flammschutzmittel aus ihren Produkten entfernen wollen! HP hat seine Minuspunkte wieder wettgemacht, weil der Konzern glaubhaft machen konnte, dass er ein bromiertes Flammschutzmittel, das Greenpeace im September-Test in einem HP-Laptop gefunden hatte, nicht mehr benutzt.
Nur Apple weigert sich weiterhin hartnäckig, auch bei seinen schicken Designer-Produkten angemessene Umweltstandards anzulegen. Das heißt: Apple-Computer stecken weiterhin voll mit giftigen Substanzen wie PVC und bromierten Flammmschutzmitteln. Und es gibt keinen Zeitplan, das zu ändern. Und auch was die Recycling-Politik der Edel-Marke betrifft, gibt es kaum ein Einsehen! Das bedeutet den letzten Platz für Apple!
Konzerne ändern nur dann wirklich etwas, wenn Vebraucher es von ihnen fordern, beziehungsweise wenn sie ihre Produkte nicht mehr kaufen! Deshalb hat Greenpeace neben dem Ranking, das laufend aktualisiert wird, die internationale Kampagne "Green my Apple" ("Mach meinen Apple grün!") ins Leben gerufen. Gerade kreative Köpfe wie Designer und Werbeleute sind Mac-Liebhaber. Und so lag es nahe, Apple mit den eigenen Waffen zu schlagen oder sagen wir mal... herauszufordern. Sehen Sie hier einige der Ideen, die Apple-Chef Steve Job von einem "grünen Apfel" überzeugen sollen:
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