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Samstag, 22. November 2008

Eine Rangliste für "grüne" Elektronik



August/ September 2006: Das Greenpeace-Ranking für "Grüne Elektronik"


Das Greenpeace-Ranking für "Grüne Elektronik" wird regelmäßig aktualisiert. Im Moment ist HP auf dem absteigenden Ast. Bei dem letzten Greenpeace-Test von Laptops kam heraus, dass vor allem Apple- und HP-Rechner mit den schädlichsten Chemikalien belastet waren. Für HP bedeutete das eine Herunterstufung vom dritten auf den sechsten Platz! Doch auch die anderen 14 Unternehmen können sich nicht zurücklehnen: Keines erreichte bis jetzt eine grüne Bewertung:



Den ersten Platz in der Rangordnung teilen sich Nokia und Dell. Sie zeigen Verantwortung, die sie als Produzenten für die Rücknahme und Wiederverwendung ihrer Altelektronik tragen. Nokia hat dabei die meisten giftigen Chemikalien gestrichen: Seit Ende 2005 sind alle neuen Modelle ohne PVC hergestellt worden und für 2007 plant man, bei der Verwendung neuer Stoffe auf bromierte Flammschutzmittel zu verzichten. Auch Dell hat sich ehrgeizige Ziele bei der Verbannung schädlicher Stoffe aus seinen Produkten gesetzt

Apple - der grüne Apfel steht bis jetzt noch nicht für "grüne" Elektronik!


Überraschend schlecht schnitt der Elektronikkonzern Apple ab. Das Unternehmen erreichte auf der Liste gerade einmal Platz 11. Trotz des bekannten Apfels als Logo - von Natur ist bei Apple kaum eine Spur: Zwar gibt sich der Konzern auf seiner Internetseite umweltbewusst und behauptet, vom Design bis zum Recycling achte er bei seinen Produkten auf den Einklang mit der Umwelt.

Dennoch können beispielsweise nicht in jedem Land ausgediente Geräte zurückgegeben werden. Besonders heikel ist zudem, dass der Konzern weder auf PVC noch auf bromierte Flammschutzmittel verzichten will. Geld für Forschung in diese Richtung wäre vorhanden: Rund 182 Millionen Dollar investiert Apple jährlich in die Materialentwickung .


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  • Informieren Sie sich über schadstoffarme Produkte und Lebensmittel: Werfen Sie einen Blick auf verschiedene Tests und Ratschläge von Greenpeace-Österreich und Ökotest.
  • Schauen Sie nach schadstoffarmen Produkten, z. B. solche, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind oder von der Zeitschrift Ökotest empfohlen werden.
  • Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel, die in der Regel frei von Pestiziden sind.

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