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Samstag, 22. November 2008

Obst und Gemüse - frisch, knackig, giftig?



35.000 Tonnen Pestizide werden jährlich allein in Deutschland verkauft. Die Mittel mit der Lizenz zum Töten landen mit dem Salat oder dem Apfel auch in unserem Essen.


Paprika, Trauben, Erdbeeren: Das Greenpeace-EinkaufsNetz schickt immer wieder Proben ins Labor und erhält niederschmetternde Ergebnisse. Die Früchte sind immer stärker belastet - oft mit mehreren Pestiziden gleichzeitig. Auch die EU stellt mit ihrem Bericht zur Pestizidüberwachung 2002 fest, dass die gesetzlichen Grenzwerte für Pestizidrückstände zunehmend überschritten werden.

In Deutschland stecken fast in jeder zehnten verkauften Obst- und Gemüseration mehr Pestizide, als gesetzlich erlaubt. Millionenfach gelangt die mangelhafte Ware in die Einkaufsregale. Kaum ein Gesetz wird so häufig gebrochen wie das Lebensmittelgesetz und kaum ein Vergehen so wenig geahndet.


 
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Was können Sie tun?

  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse.
  • Kaufen Sie Früchte aus der Region, und achten Sie auf robuste Sorten.
  • Bevorzugen Sie Öko-Ware - sie ist in der Regel frei von Pestizidrückständen.
  • Verwenden Sie für Kleinkinder-Nahrung nur Bio-Produkte.

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Erfahren Sie hier, wann welche Früchte reif sind. Denn wer nach den Jahreszeiten isst, hat gesünderes Essen und mehr Geschmack auf dem Teller.