Generell ist der Kauf von Obst und Gemüse außerhalb der Saison besonders problematisch, da Importprodukte wie Früh-Erdbeeren besonders stark und häufig mit Pestiziden belastet sind. In sonnigen Ländern wird die für den Export bestimmte Ware in riesigen Monokulturen mit enormem Pestizid- und Düngereinsatz sowie Wasserverbrauch angebaut. Billigproduktion in Monokulturen fordert ihren Tribut: Die Pflanzen sind anfälliger für Krankheiten. Der massive Einsatz von Spritzmitteln ist die Antwort. Damit die Miles-and-More-Frucht den langen Transportweg übersteht, wird teils auch nach der Ernte kräftig Chemie eingesetzt.
Um den Verzehr solcher Gift-Kompositionen zu vermeiden, sollte man warten, bis Obst und Gemüse bei uns reif sind. Auch der Winter bietet Grünes: Feldsalat kann beispielsweise den ganzen Winter frisch geerntet werden. Und Lebensmittel wie Rote Bete, Kartoffeln oder Möhren lassen sich gut lagern.
Generell sind Bio-Lebensmittel die beste Wahl für eine gesunde Ernährung und die Umwelt. Denn Bio-Ware schnitt nicht nur bei Greenpeace-Tests gut ab.


