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Montag, 22. März 2010

Obst und Gemüse - frisch, knackig, giftig?



Ist jedes Früchtchen mit Vorsicht zu genießen?


Seit Jahren fallen Paprika, Tomaten, Früh-Erdbeeren, Tafeltrauben oder Tees bei Rückstandsprüfungen staatlicher oder privater Institutionen besonders unangenehm auf.

Generell ist der Kauf von Obst und Gemüse außerhalb der Saison besonders problematisch, da Importprodukte wie Früh-Erdbeeren besonders stark und häufig mit Pestiziden belastet sind. In sonnigen Ländern wird die für den Export bestimmte Ware in riesigen Monokulturen mit enormem Pestizid- und Düngereinsatz sowie Wasserverbrauch angebaut. Billigproduktion in Monokulturen fordert ihren Tribut: Die Pflanzen sind anfälliger für Krankheiten. Der massive Einsatz von Spritzmitteln ist die Antwort. Damit die Miles-and-More-Frucht den langen Transportweg übersteht, wird teils auch nach der Ernte kräftig Chemie eingesetzt.

Um den Verzehr solcher Gift-Kompositionen zu vermeiden, sollte man warten, bis Obst und Gemüse bei uns reif sind. Auch der Winter bietet Grünes: Feldsalat kann beispielsweise den ganzen Winter frisch geerntet werden. Und Lebensmittel wie Rote Bete, Kartoffeln oder Möhren lassen sich gut lagern.

Generell sind Bio-Lebensmittel die beste Wahl für eine gesunde Ernährung und die Umwelt. Denn Bio-Ware schnitt nicht nur bei Greenpeace-Tests gut ab.


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Pestizidtests bei Obst und Gemüse, Ratgeber und Mitmachaktionen für Verbraucher führen zum Erfolg: Die Obst- und Gemüsebranche fürchtet um ihre Kunden und will sich bessern. Lesen Sie mehr über unsere Kampagne.

Was können Sie tun?

  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse.
  • Kaufen Sie Früchte aus der Region, und achten Sie auf robuste Sorten.
  • Bevorzugen Sie Öko-Ware - sie ist in der Regel frei von Pestizidrückständen.
  • Verwenden Sie für Kleinkinder-Nahrung nur Bio-Produkte.

Ernte-Kalender

Erfahren Sie hier, wann welche Früchte reif sind. Denn wer nach den Jahreszeiten isst, hat gesünderes Essen und mehr Geschmack auf dem Teller.