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Dienstag, 7. Oktober 2008

Die Tests: Pestizide in Obst und Gemüse



Signalrote Erdbeeren


Die Pestizidbelastung von Früh-Erdbeeren aus sieben der größten deutschen Supermarktketten wurde nach 2003 und 2004 zum dritten Mal im aktuellen Test des Greenpeace-EinkaufsNetzes untersucht. Das Ergebnis: 93 Prozent der aus konventionellem Anbau stammenden Erdbeeren waren 2005 mit giftigen Pestizidrückständen belastet. Der höchste Prozentsatz seit Beginn der Tests. In 70 Prozent der Erdbeeren fanden sich
zudem Giftcocktails mit bis zu fünf verschiedenen Pestiziden gleichzeitig.

Nur scheinbar verringerte sich im aktuellen Greenpeace-Test die Quote der Grenzwertüberschreitungen. 3,7 Prozent der untersuchten Erdbeeren lagen über den zurzeit zulässigen Limits. Dass Greenpeace trotz ansteigender Pestizidbelastung weniger Überschreitungen gefunden hat, ist darauf zurückzuführen, dass das Verbraucherministerium die Grenzwerte für mehrere häufig eingesetzte Pestizide bis um das 20-fache erhöht hat.

Hätte Greenpeace die Erdbeeren auf Basis der schärferen Grenzwerte von 2003 bewertet, läge die Überschreitungsquote für die Agargifte mit 29,6 Prozent fast zehn Mal so hoch und damit höher als bei allen bisherigen Greenpeace-Tests von Erdbeeren. Im vergangenen Jahr fand Greenpeace neun Prozent Überschreitungen, in 2003 wurden 25 Prozent festgestellt.

Den kompletten Test finden Sie hier: "Mehr Giftcocktails in Früh-Erdbeeren" (PDF, 118 kb).

Unseren Test aus dem Jahr 2003 erreichen Sie über folgenden Link: "Pestizide in Erdbeeren


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  • Kaufen Sie Früchte aus der Region, und achten Sie auf robuste Sorten.
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