Im Juni 2004 sah das noch ganz anders aus: Greenpeace-Mitarbeiter hatten in 13 Lebensmittelmärkten in ganz Deutschland Gemüsepaprika eingekauft, um sie auf Pestizidrückstände untersuchen zu lassen. Von diesen Proben stammten 11 aus konventionellem und zwei aus biologischem Anbau. Bei 27 Prozent der konventionell angebauten Paprika wurde der gesetzliche Grenzwert erreicht oder überschritten. Zum Teil bis um das 20-fache.
Ware mit Grenzwertüberschreitungen darf nicht verkauft werden. Zu hoch mit Pestiziden belastetes Obst und Gemüse kann beim Verzehr die Gesundheit der Verbraucher beeinträchtigen. Besonders problematisch schnitten bei den Tests türkische Paprika von Edeka ab, in denen für drei Pestizide gleichzeitig die gesetzlichen Höchstmengen überschritten wurden.
Die kompletten Ergebnisse finden Sie unter "Pestizide in Paprika". (PDF, 84 kb)
Zum Vergleich können Sie sich hier unsere Paprika-Pestizidanalysen von 2003 anschauen. (PDF, 56 kb)


