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Mittwoch, 23. Juli 2008

Die Tests: Pestizide in Obst und Gemüse



Pestizide in Paprika


Beim Greenpeace-Großtest von Supermarkt-Obst und -Gemüse gab es eine kleine Überraschung! In den Paprika-Proben vom September 2005 fanden sich sehr viel weniger Gifte als in den Jahren zuvor. Aber Vorsicht: Die spanischen Paprika aus dem LIDL-Angebot waren immer noch stark belastet.

Im Juni 2004 sah das noch ganz anders aus: Greenpeace-Mitarbeiter hatten in 13 Lebensmittelmärkten in ganz Deutschland Gemüsepaprika eingekauft, um sie auf Pestizidrückstände untersuchen zu lassen. Von diesen Proben stammten 11 aus konventionellem und zwei aus biologischem Anbau. Bei 27 Prozent der konventionell angebauten Paprika wurde der gesetzliche Grenzwert erreicht oder überschritten. Zum Teil bis um das 20-fache.

Ware mit Grenzwertüberschreitungen darf nicht verkauft werden. Zu hoch mit Pestiziden belastetes Obst und Gemüse kann beim Verzehr die Gesundheit der Verbraucher beeinträchtigen. Besonders problematisch schnitten bei den Tests türkische Paprika von Edeka ab, in denen für drei Pestizide gleichzeitig die gesetzlichen Höchstmengen überschritten wurden.

Die kompletten Ergebnisse finden Sie unter "Pestizide in Paprika". (PDF, 84 kb)

Zum Vergleich können Sie sich hier unsere Paprika-Pestizidanalysen von 2003 anschauen. (PDF, 56 kb)


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Was können Sie tun?

  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse.
  • Kaufen Sie Früchte aus der Region, und achten Sie auf robuste Sorten.
  • Bevorzugen Sie Öko-Ware - sie ist in der Regel frei von Pestizidrückständen.
  • Verwenden Sie für Kleinkinder-Nahrung nur Bio-Produkte.

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