Nicht nur der Server-Betreiber der Greenpeace-EinkaufsNetz-Website hat uns bestätigt, dass er von Bayer unter Druck gesetzt wurde.
Auch die Agentur, die die Seite technisch betreut, erklärte, dass Bayer sie angerufen und die von der Website verschickten Protestmails als Spam bezeichnet habe.
Auch hier forderte der Konzern, die Versendung der Mails zu unterbinden - allerdings ohne Erfolg.

Zudem hat Bayer der TAZ bestätigt, Kontakt zum Server-Betreiber aufgenommen zu haben.
Den Kontakt, der zur Abschaltung der Seite führte, beschreibt ein Mitarbeiter der Betreiberfirma in der Zeitung wie folgt: Bayer habe von "massiven Spam-Angriffen" berichtet, die den "kompletten Betrieb lahmlegen" würden. "Wir wussten nicht, dass es nur um ein Mailpostfach ging."