Schick und ungiftig könnte die Zukunft unserer Mode sein. In einer gemeinsamen Erklärung vom 24. Oktober 2006 zeigen Greenpeace und H&M, dass Jeans, Anorak oder Regenjacke ohne gefährliche Chemikalien produziert werden können.
Doch die meisten Textilien sowie andere Alltagsgegenstände in den Shoppingmalls sind gespickt mit Stoffen, die Krebs erregen oder das Erbgut schädigen können. Deshalb fordert Greenpeace vom Europäischen Parlament und der deutschen Bundesregierung, diesen Missstand zu beheben und sich für ein starkes EU-Chemikaliengesetz (REACH)einzusetzen.
Zur Entscheidung steht, ob gefährliche Chemikalien ersetzt werden müssen, wenn sichere Alternativen zur Verfügung stehen (Substitution). Die Chemie-Lobby sagt nein und beschwört den Verlust von Arbeitsplätzen. Doch Unternehmen mit Selbstverpflichtungen wie Adidas, Lego, Nokia, Dell, Ikes, Mango und H&M machen vor, wie es funktioneren kann - ohne Verlust von Absatzmärkten oder Qualität.
Im Gegenteil: Als Ökotest im Jahr 2001 der Kinderregenjacke von H&M ein sattes "ungenügend" attestierte, liefen empörte Mütter und Väter Sturm. H&M hatte die folgenden vier Jahre keine Kinderregenjacken im Sortiment. Dieses Desaster war ausschlaggebend dafür, PVC, Phthalate und Co. durch andere Stoffe zu ersetzen.
Auch Firmen, die einige gefährliche Chemikalien schon aus ihren Produkten verbannt haben, fordern REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien). Nur so werden die Hersteller chemischer Substanzen gezwungen, sichere Alternativen zu entwickeln und mehr Informationen zur Verfügung zu stellen.
Zum Weiterlesen:
Doch die meisten Textilien sowie andere Alltagsgegenstände in den Shoppingmalls sind gespickt mit Stoffen, die Krebs erregen oder das Erbgut schädigen können. Deshalb fordert Greenpeace vom Europäischen Parlament und der deutschen Bundesregierung, diesen Missstand zu beheben und sich für ein starkes EU-Chemikaliengesetz (REACH)einzusetzen.
Zur Entscheidung steht, ob gefährliche Chemikalien ersetzt werden müssen, wenn sichere Alternativen zur Verfügung stehen (Substitution). Die Chemie-Lobby sagt nein und beschwört den Verlust von Arbeitsplätzen. Doch Unternehmen mit Selbstverpflichtungen wie Adidas, Lego, Nokia, Dell, Ikes, Mango und H&M machen vor, wie es funktioneren kann - ohne Verlust von Absatzmärkten oder Qualität.
Im Gegenteil: Als Ökotest im Jahr 2001 der Kinderregenjacke von H&M ein sattes "ungenügend" attestierte, liefen empörte Mütter und Väter Sturm. H&M hatte die folgenden vier Jahre keine Kinderregenjacken im Sortiment. Dieses Desaster war ausschlaggebend dafür, PVC, Phthalate und Co. durch andere Stoffe zu ersetzen.
Auch Firmen, die einige gefährliche Chemikalien schon aus ihren Produkten verbannt haben, fordern REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien). Nur so werden die Hersteller chemischer Substanzen gezwungen, sichere Alternativen zu entwickeln und mehr Informationen zur Verfügung zu stellen.
Zum Weiterlesen:
- Gefährliche Chemikalien können ersetzt werden (PDF, 180 kb).
- Welche Natur- und Chemiefasern gibt es? Was bedeutet welches Label? Das und noch viel mehr finden Sie in dem handlichen, 130 Seiten starken Ratgeber "Textil-Fibel 2 - Wissenswertes über Fäden, Fasern und Faire Kleidung" Er kostet 8,90 Euro und kann unter 040-8081 28080 oder www.greenpeace-magazin.de bestellt werden.
- Schauen Sie sich unseren Toxic Catwalk an.
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