Erwärmt sich die Erde wirklich?
Im Februar 2007 veröffentlichte der Klimarat der Vereinten Nationen, der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), den ersten Teil des neuen Berichts über globale Klimaveränderungen und alarmierte damit die Weltöffentlichkeit. Das Gremium der führenden Klimawissenschaftler fand heraus, dass die Durchschnittstemperatur weltweit in den vergangenen 100 Jahren schon um etwa 0,74 Grad Celsius gestiegen ist. Das ist höher, als bisher angenommen.
Ab einem Temperaturanstieg um zwei Grad Celsius droht die Klimakatastrophe
Sollten die Temperaturen um mehr als zwei Grad Celsius gegenüber der Temperatur vor der Industrialisierung (ab 1750) ansteigen, kommen dramatische Schäden für die Ökosysteme und eine unumkehrbare Beeinträchtigung des Klimasystems auf uns zu. Ziel der Klimapolitik muss daher sein, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.
Eine Stabilisierung auf heutigem Niveau von 386 parts per million (ppm) Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre würde die Temperaturerhöhung nicht bei 0,74 Grad Celsius einfrieren. Die Erde würde sich noch um weitere 0,6 Grad Celsius erwärmen, da unser Klimasystem sehr träge ist und es eine Zeit dauert, bis die Verfehlungen der Vergangenheit abgebildet werden.
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