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Donnerstag, 11. März 2010

Für ein Urwaldschutzgesetz



47 Prozent des illegal geschlagenen Holzes allein aus dem Urwald Amazoniens gehen in die EU. Illegales Holz wird hier zu Gartenmöbeln, Parkett oder Papier verarbeitet und verkauft - kein Gesetz verbietet bislang diesen Handel. Fatal für Verbraucher, die sich so unwissentlich an der Urwaldzerstörung beteiligen und den illegalen Handel finanzieren.


Am 23. Juli will die Europäische Kommission über einen Gesetzesvorschlag abstimmen, der den illegalen Holzeinschlag stoppen soll. Dieses Gesetz ist überfällig, denn 80 Prozent der weltweiten Urwälder sind bereits zerstört.

Die Urwaldzerstörung vernichtet wertvollen Lebensraum für Millionen Tier- und Pflanzenarten, zerstört die Heimat von Ureinwohnern im Amazonas, im Kongobecken und in Indonesien und ist verantwortlich für 20 Prozent der weltweit freigesetzten Treibhausgase.

Die Europäische Kommission hat fünf Jahre lang die Notwendigkeit ignoriert, ein Gesetz gegen den illegalen Holzeinschlag zu verabschieden. Die holzverarbeitende Industrie betreibt massiv Lobbyarbeit, um die Kommission dazu zu bringen, gegen das Gesetz zu stimmen.

Zeigen Sie der Kommission, dass eine breite Öffentlichkeit hingegen ein Urwaldschutzgesetz fordert und schicken Sie den Brief an den EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso. Die Mitmachaktion läuft auch in England, Frankreich, Holland und Spanien und Finnland.

Die internationale Greenpeace-Mitmachaktion finden Sie auf http://www.greenpeace.org/international/
campaigns/forests/eu-ban-illegal-timber
. Füllen Sie zuerst die Felder aus. Danach erscheint der Brief. Sie müssen dann in Ihr E-Mail-Postfach gehen, dort finden Sie eine Mail mit einem Link, den Sie klicken müssen. Dann wird die Mail an Herrn Barroso geschickt. Sollten Sie die Bestätigungsmail nicht finden, könnte sie auch im Spamordner eingegangen sein.

Sollte die E-Mail zurückkommen, könnten Sie Folgendes probieren: Kopieren Sie den Brief und verschicken Sie ihn über Ihren E-Mail-Account an: sg-web-president@ec.europa.eu

Und hier finden Sie den Brief auf deutsch.


 




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