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Mittwoch, 23. Juli 2008

Grenzenlos mobil



Mobilität wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Zunehmend müssen Menschen lange Wege zur Arbeit zurücklegen. Und in der Freizeit? Da kann man schon mal übers Wochenende nach Paris fliegen. Kost ja nix! Doch unsere Mobilität geht auf Kosten der Umwelt und des Klimas. Lesen Sie, wie Sie besser unterwegs sein können.


Eins für alle - Auto fahren statt Auto besitzen
Bei allem Lamento über die stetig steigenden Benzinpreise - das eigentlich Teure am Auto ist das Besitzen. Vor allem für diejenigen, die ihr Auto nur selten benutzen. Im Duchschnitt entstehen nur 28 Prozent der PKW-Kosten beim Tanken, der große Rest kommt durch Wertverlust, Reparaturen, Versicherung und Steuern zusammen.

Eine Option, die hohen Fixkosten zu vermeiden, lautet Car-Sharing. Laut dem Öko-Institut Freiburg würde es sich für zwei Millionen Menschen lohnen, ein Auto zu teilen statt zu kaufen, etwa 70.000 machen bereits mit. Egal ob Smart oder Transporten, Sie wählen das Fahrzeug, das sie gerade benötigen. Und die Autos sind auf dem neusten Stand, da Car-Sharing-Modelle aufgrund der hohen Auslastung schneller ersetzt werden. 2500 Autos in 250 Orten stehen bereit. Es winken Vergünstigungen bei der Bahn und im öffentlichen Nahverkehr.

Für die stetig wachsende Zahl an Berufspendlern - fast die Hälfte von ihnen ist länger als eine halbe Stunde zur Arbeit unterwegs - bieten sich Fahrgemeinschaften an. Zusammen fahren kann so nett sein und hilft außerdem gegen Verkehrschaos und Flaute im Geldbeutel. Vermittlungsbörsen im Internet helfen bei der Suche nach passenden Fahrern bzw. Mitfahrern.

Wussten Sie schon?
  • Im Durchschnitt wird das Auto eine Stunde am Tag genutzt. Das sind nur fünf Prozent der "Lebenszeit" eines Autos. Pro Wagen fahren im Schnitt 1,39 Personen, bei Berufspendlern gar nur 1,04.
  • Ein Car-Sharing-Mobil ersetzt sechs bis zehn Autos.
  • Knapp ein Fünftel aller Wege in Deutschland wird bereits in Fahrgemeinschaften zurückgelegt - Tendenz steigend
  • Fahrgemeinschaften sind pünktlicher und bauen deutlich weniger Unfälle

Was können Sie tun?
  • Laut Berechnungen der Anbieter lohnt sich Car-Sharing bei einem jährlichen Fahrbedarf von bis zu 10.000 Kilometern, sofern man nicht täglich fährt. Unter www.carsharing.de finden Sie die meisten Anbieter, die Ihnen beim individuellen Kostenvergleich helfen
  • Wenn Sie zur Arbeit pendeln und Ihr Auto am Fahrziel oft stundenlang steht, ist eine Fahrgemeinschaft die bessere Idee. In Nordrhein-Westfalen gibt es dafür sogar ein Pendlernetz. Für einzelne Fahrten können Sie sich kostenlos Mitfahrgelegenheiten suchen, etwa unter www.hitchhikers.deoder bei www.freerun.de.
  • Das Auto mit dem Nachbarn teilen? Der Verkehrsclub Deutschland hat dafür einen Nachbarschaftsauto-Mustervertrag entwickelt.

Und das kommt dabei raus:
  • Durch Car-Sharing können Sie zwischen 1000 und 3000 Euro im Jahr sparen.
  • Für die Kostenberechnung in einer Fahrgemeinschaft bilden 25 Cent pro Kilometer eine gute Berechnungsgrundlage. Bei einer Strecke von 60 Kilometern wären das 15 Euro, teilt man die durch drei Mitfahrer kommen fünf Euro pro Nase heraus. Billiger geht´s kaum!


 




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Es gibt inzwischen zahlreiche Ökostromangebote. Wir empfehlen die Greenpeace energy eG, weil sie die strengsten Qualitätskriterien garantiert und als Genossenschaft organisiert ist.

Jeder Kunde von Greenpeace energy ist ein Erfolg für den Klimaschutz und ein weiterer Sargnagel für die Atomkraftwerke.

Greenpeace energy eG.
Tel: 040 / 808 110 330
www.greenpeace-energy.de
strom@greenpeace-energy.de

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