Juli 1998: Die Nestlé-Zentrale in Frankfurt erhält massenhaft Post, denn innerhalb eines Monats fordern 20.000 EinkaufsNetz-Mitmacher vom Konzern, auf den Einsatz gentechnisch veränderter Rohstoffe zu verzichten.
September 1998: EinkaufsNetz-Mitmacher schreiben an süddeutsche Molkereien, die daraufhin ihren Milchlieferanten untersagen, Gen-Mais zu verfüttern. Gentech-Mais der Firma Novartis steht zu diesem Zeitpunkt auf süddeutschen Äckern.
November 1998: Greenpeace startet das genetiXproject, das Jugendlichen ein Forum bietet, gegen Nestlés "Butterfinger" zu protestieren. Jugendliche zeigen ihre Ablehnung auf Fotos, die auch im Internet zu sehen sind. Mit einem Kleinbus geht das genetiXproject auf eine bundesweite Info- und Foto-Tour. Im Juli 1999 nimmt Nestlé auf Druck von Greenpeace und vorwiegend jungen Verbrauchern den "Butterfinger" wieder vom deutschen Markt.


